Hygieneregeln | Coronavirus
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Hier finden Sie eine Zusammenstellung der wichtigsten Informationen und Antworten auf häufige FragenCoronavirus: Aktuelle Informationen und Hinweise

+++ Aktuelle Corona-Bestimmungen (Stand: 27. Mai 2022) +++

Detaillierte Informationen zu den aktuell geltenden Regelungen finden Sie in unserer Zusammenstellung der Antworten auf aktuell häufige Fragen (FAQs).

Bitte beachten Sie auch die aktuellen Informationen zur Einrichtungsbezogenen Impfpflicht (ab 16. März 2022) für Handwerkerinnen und Handwerker, die in Kliniken, Arztpraxen und Heimen Arbeiten ausführen

Aktuell gilt die 16. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (16. BayIfSMV) 




Zentrale Beratungshotlines für Mitgliedsbetriebe in der Corona-Krise

Hotline der Unternehmensberatung

 0931 30908-3344

 unternehmensberatung@hwk-ufr.de

Vorrangig Beratung zu

  • Finanzierungshilfen bei Liquiditätsengpässen
  • Möglichkeiten der Steuerstundung

Hotline der Rechtsberatung

0931 30908-3366

 rechtsberatung@hwk-ufr.de

Vorrangig Beratung zu

  • Fragen zum Infektionsschutzgesetz
  • Arbeits- und Sozialversicherungsrecht
  • Vertragsrechtliche Konsequenzen der Corona-Krise


Die Handwerkskammer für Unterfranken hat für Sie Informationen, Kontaktdaten regionaler Ansprechpartner, Merkblätter, Antragsformulare und Mustervorlagen zur Unterstützung für Betriebe im Zusammenhang mit der Corona-Krise zusammengestellt.

Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) hat ebenfalls die wichtigsten Fragen und Antworten, die sich für Handwerksbetriebe und Betriebsinhaber aktuell stellen, in einem Corona-FAQ für Handwerksbetriebe zusammengefasst.

Allgemeine Gesundheitshinweise

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) bietet auf der Webseite www.infektionsschutz.de ein breites Angebot an Informationen rund um Infektionsschutz, z. B. Hygienetipps (gründliches Händewaschen, Nies- und Hustenetikette etc.).



Coronavirus-Hotline des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL):

 09131 6808-5101



Merkblatt für die Umsetzung eines Schutz- und Hygienekonzepts

Praktische Handlungsempfehlungen zur Umsetzung eines Schutz- und Hygienekonzepts für die Öffnung von Handels- und Dienstleistungsbetrieben nach der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung: Sie wurden auf Basis der jeweils gültigen Rechtsverordnung nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt. 



Gewerkspezifische Hygiene- und Infektionsschutzvorgaben

Zahlreiche Institutionen haben gewerkspezifische Vorgaben für die Umsetzung von Schutzmaßnahmen erarbeitet. Diesbezüglich können Sie sich bei Ihrer zuständigen Berufsgenossenschaft informieren.



Informationen zu Kursbetrieb und Prüfungen

Ab Montag, 04. April 2022, entfällt in den Bildungsstätten der Handwerkskammer für Unterfranken die 3G-Regelung. Zum eigenen Schutz und zum Schutz anderer wird das Tragen einer FFP2-Maske, das Einhalten von Mindestabständen sowie die freiwillige Selbsttestung weiterhin empfohlen.

 zu den detaillierten Informationen für Kurs- und Prüfungsteilnehmer/innen



Arbeitsschutz und Arbeitsrecht

Der Arbeitgeber ist grundsätzlich verpflichtet, die Sicherheit und Gesundheit seiner Mitarbeiter zu gewährleisten.

Die Corona-Arbeitsschutzverordnung ist aufgrund sinkender Infektionszahlen mit Ablauf des 25. Mai 2022 außer Kraft getreten. Verbindliche Vorgaben zum betrieblichen Infektionsschutz bestehen derzeit nur noch für bestimmte Branchen, insbesondere in den Bereichen der medizinischen Versorgung, Pflege und Betreuung.

Regionale und betriebliche Infektionsausbrüche sind weiterhin möglich. Arbeitgeber sind deshalb verpflichtet, eine an das Infektionsgeschehen angepasste Gefährdungsbeurteilung vorzunehmen und entsprechende Maßnahmen des Arbeitsschutzes zu ergreifen.

Nähere Empfehlungen für betriebliche Infektionsschutzmaßnahmen und Hinweise zu deren Umsetzung finden Sie auf der Homepage des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales: BMAS - Betrieblicher Infektionsschutz.

Neben den grundsätzlichen Schutzmaßnahmen werden für Handwerkerinnen und Handwerker im Kundendienst während der Corona-Pandemie einige weitere Maßnahmen und Vorgehensweisen empfohlen. Diese sind als Informationen zu Schutzmaßnahmen für Handwerkerinnen und Handwerker im Kundendienst (Spitzenverband Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V. (DGUV) zusammengefasst.

Weitergehende Empfehlungen, was Betriebe und Beschäftigte branchenspezifisch tun können, um sich vor dem Coronavirus zu schützen, werden von den jeweiligen Berufsgenossenschaften bereitgestellt.

 Besondere Arbeitschutzmaßnahmen im Zusammenhang mit dem Mutterschutz während der Corona-Pandemie (Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales, Stand: 21. September 2021)



Informationen zu folgenden weiteren Themen:

Ausführliche Informationen zu handwerklichen Tätigkeiten mit grenzüberschreitenden Bezug finden Sie auf der Homepage von Bayern Handwerk International.

Vor allem für die Rückkehrer aus so genannten Risikogebieten gelten besondere Vorschriften. Die derzeit geltende Coronavirus Einreiseverordnung (CoronaEinreiseV) regelt einheitlich für ganz Deutschland die Anmeldepflicht (digitale Einreiseanmeldung), die Testnachweispflicht und die Quarantänebestimmungen für die Einreise aus einem Risikogebiet nach Deutschland. Die jeweils aktuellen Coronavirus-Risikogebiete sind auf der Webseite des Robert Koch-Instituts veröffentlicht.

Weitere Informationen zum Umgang mit Quarantänevorschriften liefert das folgende Merkblatt des Unternehmerverbands Deutsches Handwerk (UDH): Merkblatt "Corona: Umgang mit Quarantänevorschriften"

Empfehlungen für Arbeitgeber: Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) empfiehlt grundsätzlich, die Mitarbeiter über die bestehenden Quarantäneregeln für Urlaubsrückkehrer aus Risikogebieten zu informieren. Auch auf die entsprechenden Informationsseiten zu Risikogebieten sollte hingewiesen werden. Die Arbeitnehmer sollten zudem darüber informiert werden, dass ihnen während der Zeit der Quarantäne, sofern keine Arbeitsleistung im Home-Office möglich ist, kein Anspruch auf Lohnzahlung zusteht.

Wenn Beschäftigte bestimmte übertragbare Krankheitserreger in sich tragen bzw. ein Verdacht dahingehend besteht, stellen sie eine Gefahr für die Gesundheit anderer Menschen dar. Wird aufgrund des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) deshalb verboten der Erwerbstätigkeit nachzugehen und die Betroffenen erleiden aufgrund dessen einen Verdienstausfall, kann unter bestimmten Voraussetzungen eine Entschädigung beantragt werden.

Weitere Informationen zu Entschädigungsansprüchen nach dem IfSG finden Sie auf der  Webseite des Freistaats Bayern zu Verdienstausfallentschädigungen nach dem Infektionsschutzgesetz und im FAQ-Papier des Bundesministeriums für Gesundheit.

Aufgrund eines neuen Gesetzes zum Kinderkrankengeld kann Arbeitsausfall für Kinderbetreuung als Kinderkrankengeld bei der Krankenkasse beantragt werden. Häufige Fragen zu Kinderkrankentagen und Kinderkrankengeld werden vom Bundesgesundheitsministerium beantwortet: Fragen und Antworten zu Kinderkrankentagen und Kinderkrankengeld - Bundesgesundheitsministerium.



Liquiditätshilfen und Direktzuschüsse im Zusammenhang mit dem Coronavirus

Die Maßnahmen zum Infektionsschutz und Lieferengpässe sorgen in einigen Branchen des Handwerks weiter für eine angespannte Liquiditätssituation. Bund und Länder stellen zur Unterstützung verschiedene Liquiditätshilfen zur Verfügung und steuerrechtliche Corona-Erleichterungen auch weiterhin in Aussicht. Die aktuellen finanziellen Hilfen finden Sie im Folgenden sowie im Infoblatt zusammengefasst.

 Infoblatt zu finanziellen Hilfen für Betriebe in der Corona-Krise (Stand: 21.02.2022)

Bitte beachten Sie: Das Infoblatt wird laufend aktualisiert. Sie finden darin die jeweils neuesten Informationen zu allen Unterstützungshilfen zusammengefasst.

Überbrückungshilfen

Überbrückungshilfe IV

Leistungen als auch Fördervoraussetzungen der Überbrückungshilfe IV knüpfen im Wesentlichen an den der vorangegangenen Programme „Überbrückungshilfe“ an. Abweichungen gibt es in der Förderhöhe. Bei einem Umsatzeinbruch von mehr als 70 Prozent beträgt der Höchstfördersatz bis zu 90 Prozent der Fixkosten.

Der Förderzeitraum umfasst die Monate Januar bis Juni 2022. Ende der Antragsfrist für Erst- und Änderungsanträge ist der 30. April 2022. Neben einem vereinfachten Zugang zum Eigenkapitalzuschuss sieht die Überbrückungshilfe IV insbesondere einen erhöhten Beihilferahmen, eine zusätzliche Antragsberechtigung für Jungunternehmen, die bis zum 30 September 2021 gegründet wurden, sowie eine erweiterte Förderung von Hygienemaßnahmen (FAQ des Bundes (Punkt 3)) vor.

Für Unternehmen, die infolge von Corona-Zutrittsbeschränkungen (3G, 2G, 2G-Plus) freiwillig eine Schließung aufgrund von Unwirtschaftlichkeit vornahmen oder Einschränkungen des Geschäftsbetriebes hinnehmen mussten gilt eine Sonderregelung. Zeitlich befristet sind diese zunächst vom 1. Januar bis 28. Februar 2022 antragsberechtigt.

Die Antragstellung der Überbrückungshilfe IV erfolgt ausschließlich über Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer oder Rechtsanwälte unter www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de. Ein entsprechender Umsatzeinbruch muss durch den prüfenden Dritten bestätigt werden. Beratungskosten für prüfende Dritte im Zusammenhang mit der Antragstellung und einer Schlussabrechnung sind anteilig förderfähig. Bei Antragstellung sind die Voraussetzungen sowie die Höhe der erstattungsfähigen Fixkosten glaubhaft zu belegen. Gleiches gilt für den nachträglichen Nachweis. Mögliche Überzahlungen sind zurückzuerstatten.

Das Bundeswirtschaftsministerium und das Bundesfinanzministerium haben eine Info-Hotline für prüfende Dritte (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer und Rechtsanwälte) zur Überbrückungshilfe eingerichtet: 030.52685087 (Montag bis Freitag von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr).



Neustarthilfe 2022

Soloselbständige, Personengesellschaften und Kapitalgesellschaften, die vor dem 1. Oktober 2021 gegründet wurden, können Fördermittel aus dem Programm Neustarthilfe 2022 beantragen. Das Programm läuft von Januar bis Juni 2022 und kann bis 30. April 2022 beantragt werden. Neustarthilfe 2022 sieht eine Betriebskostenpauschale (Umsatzerstattung) vor. Die Höhe der Betriebskostenpauschale beträgt einmalig 50% des dreimonatigen Referenzumsatzes aus 2019, maximal bis zu 4.500 Euro für Soloselbständige und Ein-Personen-Kapitalgesellschaften (Mehr-Personen-Gesellschaften maximal bis zu 18.000 Euro). Leistungen aus der Neustarthilfe sind aufgrund ihrer Zweckbindung nicht auf Leistungen der Grundsicherung o.ä. anzurechnen.

Antragsberechtigt sind Soloselbständige und Unternehmen, die im Rahmen der Überbrückungshilfe IV keine Fixkosten geltend machen können, aber dennoch hohe Umsatzeinbrüche zu verzeichnen hatten. Das Einkommen der Unternehmen muss zu mindestens 51% aus der gewerblichen Tätigkeit erzielt worden sein (Haupterwerb). Zudem darf im Unternehmen höchstens eine Teilzeitkraft beschäftigt sein.

Für Kapitalgesellschaften erfolgt die Antragstellung ausschließlich über einen prüfenden Dritten (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer und Rechtsanwälte). Für Soloselbständige und Personengesellschaften besteht ein Wahlrecht: Sie können die Antragstellung eigenständig über die Online-Plattform des BMWI (direktantrag.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de) vornehmen. Zur Legitimation ist ein ELSTER-Zertifikat (bekannt aus der Steuererklärung) erforderlich. Eine Anleitung zur Antragstellung liefert ein Video des BMWI. Alternativ kann ein prüfender Dritter (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer und Rechtsanwälte) mit der Antragstellung beauftragt werden.

Nach Ablauf des Förderzeitraums ist der Empfänger der Neustarthilfe 2022 verpflichtet, eine Endabrechnung zu erstellen. Erfolgt keine Endabrechnung, ist die Betriebskostenpauschale (Umsatzerstattung) vollständig zurückzuzahlen.

Das Bundeswirtschaftsministerium und das Bundesfinanzministerium haben Hotlines zur Neustarthilfe eingerichtet:

  • Hotline für Soloselbstständige, die einen Direktantrag stellen wollen und bisher noch keinen Antrag auf Überbrückungshilfe gestellt haben: 030 120021034 (Montag bis Freitag von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr)
  • Hotline für prüfende Dritte (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer und Rechtsanwälte): 030 52685087 (Montag bis Freitag von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr)


Eigenkapitalzuschuss (ergänzend zur Überbrückungshilfe)

Unternehmen, die in mindestens drei Monaten innerhalb des Zeitraums November 2020 bis Juni 2022 einen Umsatzeinbruch von jeweils mindestens 50 Prozent verzeichnen mussten, können einen Eigenkapitalzuschuss erhalten. Dieser dient der Substanzstärkung. Der Eigenkapitalzuschuss wird zusätzlich zur regulären Förderung aus den Überbrückungshilfen gewährt.



Härtefallhilfe

Bund und Länder haben einen Härtefallfonds für Fälle beschlossen, in denen die bestehenden Corona-Hilfsprogramme nicht greifen. Für diejenigen Unternehmen, für die keine der genannten Hilfen in Frage kommt, gibt es die sogenannte Corona-Härtefallhilfe des Bundeslandes Bayern. Details zur Härtefallhilfe finden sie unter www.haertefallhilfen.de



Finanzierungshilfen (Darlehen, Bürgschaften)

Bayerische Unternehmen, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus von Liquiditätsproblemen beispielsweise aufgrund unterbrochener Lieferketten betroffen sind, werden vom Freistaat Bayern unterstützt. Über die LfA Förderbank Bayern, die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und verschiedene Bürgschaftsprogramme können Kredite und Bürgschaften an betroffene Betriebe ausgereicht werden, die weiterhin über ein zukunftsfähiges Geschäftsmodell verfügen.

Ihr Weg zur Finanzierungshilfe: Erster Ansprechpartner für die finanziellen Unterstützungsangebote ist Ihre Hausbank – sie berät und beantragt die finanziellen Hilfen bei LfA, KfW und der Bürgschaftsbank Bayern. Bitte sprechen Sie daher zuerst mit Ihrer Hausbank.

Auf der zentralen Informationsplattform des Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie unter
www.stmwi.bayern.de/coronavirus
finden Sie einen kompakten und laufend aktualisierten Überblick über alle aktuellen finanziellen Überbrückungshilfen (Darlehen, Bürgschaften etc.).

Darüber hinaus gibt es eine Coronavirus-Hotline des Staatsministeriums:

 089 2162-2101

(Montag - Donnerstag: 07:30 - 17:00 Uhr, Freitag: 07:30 - 16:00 Uhr)



Weitere finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten:

Anspruch auf die Leistungen der Grundsicherung nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) haben nicht nur erwerbsfähige und arbeitssuchende Menschen, sondern auch Selbstständige und Freiberufler. Hartz IV-Empfänger können grundsätzlich jede selbstständige Tätigkeit ausüben. Dies bedeutet auch, dass bei Selbstständigkeit Anspruch auf das Arbeitslosengeld II besteht, wenn das erzielte Einkommen nicht zur Deckung des Lebensunterhalts ausreicht.

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der Agentur für Arbeit:

 FAQ Grundsicherung

 Schnell & direkt: Anträge und weitere Anliegen online erledigen

Arbeitslosengeld II: Voraussetzungen, Einkommen und Vermögen

Erklärvideo zum Ausfüllen des Antrags auf Arbeitslosengeld II

Selbstständige, die von der Möglichkeit der Antragspflichtversicherung („freiwillige Weiterversicherung in der Arbeitslosenversicherung“) nach §28a SGBIII Gebrauch gemacht haben, und deren wöchentliche Arbeitszeit bedingt durch die Corona-Krise auf unter 15 Stunden fällt, können möglicherweise einen Antrag auf Arbeitslosengeld I stellen.

 Corona-Informationen: Freiwillige Arbeitslosenversicherung

Das Bundesministerium der Finanzen und die obersten Finanzbehörden der Länder haben verschiedene steuerliche Erleichterungen beschlossen, um die von der Corona-Krise unmittelbar und nicht unerheblich negativ wirtschaftlich betroffenen Steuerpflichtigen zu entlasten. Ziel ist es, die Liquidität bei Unternehmen zu verbessern, die durch die Corona-Krise in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind.

 Antworten des Bundesministeriums für Finanzen auf häufige Fragen (FAQ) zu steuerlichen Erleichterungen in der Corona-Krise

Aktuelle Informationen zu Stundungsmöglichkeiten für Beitröge zur Berufsgenossenschaften sind im Infoblatt zu finanziellen Hilfen für Betriebe in der Corona-Krise zusammengefasst.

 

Kurzarbeit

Für Unternehmen, die durch das Coronavirus Auftragsengpässe erleiden, ist die Beantragung von Kurzarbeitergeld grundsätzlich möglich. Dies hat die Bundesagentur für Arbeit offiziell klargestellt.

Kurzarbeitergeld kommt in Frage, wenn aufgrund des Coronavirus Lieferungen ausbleiben und dadurch die Arbeitszeit verringert werden muss oder wenn staatliche Schutzmaßnahmen dafür sorgen, dass der Betrieb vorrübergehend geschlossen wird. Bevor Betriebe Kurzarbeitergeld beantragen, müssen sie die zuständige Agentur für Arbeit kontaktieren. Diese prüft, ob die Voraussetzungen erfüllt sind.

Hier können Betriebe Kurzarbeitergeld beantragen und finden weitere wichtige Informationen:  Webseite zur Bundesagentur für Arbeit

Informationen erhalten betroffene Betriebe auch über folgende Arbeitgeber-Hotline der Bundesagentur für Arbeit:

 0800 45555 20

(Montag - Freitag: 8.00 Uhr - 18.00 Uhr, Anrufe werden jeweils an die regional zuständigen Agenturen geroutet)

Für Betriebe am Bayerischen Untermain gibt es eine zusätzliche Arbeitgeberhotline:
06021 390 575

Übernahme von Auszubildenden und Einstellungen im Bereich Ausbildung während Kurzarbeit

Die Übernahme von Auszubildenden nach der Ausbildung war schon fest geplant, das Unternehmen war aber gezwungen aufgrund der Corona-Krise Kurzarbeit anzumelden: Wenn der Auszubildende nach abgeschlossener Ausbildung in ein Arbeitsverhältnis übernommen wird, kann er bei Bedarf direkt in den Bezug von Kurzarbeitergeld gehen, teilt die Bundesagentur für Arbeit mit. Dies ermögliche es, Fachkräfte zu halten und Unternehmen optimal für die Zeit nach Corona aufzustellen.

Sie weist zudem darauf hin, dass auch während der Kurzarbeit die Einstellung von Auszubildenden für das neue Ausbildungsjahr möglich ist, sofern diese nicht in Kurzarbeit (also regulär) beschäftigt werden können.



Hilfsprogramm für Ausbildungsbetriebe in der Corona-Krise

Mit dem Programm "Ausbildungsplätze sichern" unterstützt die Bundesregierung Ausbildungsbetriebe in der Corona-Krise. Konkret können sie unter bestimmten Voraussetzungen Prämien erhalten, wenn sie das Ausbildungsniveau trotz Krise erhalten oder sogar erhöhen.

Auch Unternehmen, die Lehrlinge aus Corona-bedingt insolventen Betrieben übernehmen können eine Förderung erhalten.

ausführliche Informationen zum Hilfsprogramm "Ausbildungsplätze sichern"



Umfrage des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) zu den Auswirkungen von Corona

Die Auswirkungen des Coronavirus auf die deutsche Wirtschaft insgesamt und auf Handwerksbetriebe sind erheblich. Um immer wieder ein aktuelles Bild von der Betroffenheit der Betriebe zu erhalten, führt der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) gemeinsam mit vielen Handwerkskammern und Fachverbänden des Handwerks seit März 2020 regelmäßig eine Umfrage durch.

Allen Betrieben, die sich in diesen wirtschaftlich herausfordernden Zeiten die Zeit nehmen, an der Befragung teilzunehmen, im Voraus vielen Dank!

Der nächste Umfragezeitraum wird an dieser Stelle veröffentlicht.





Hinweis: Die hier aufgeführten Informationen wurden mit größter Sorgfalt zusammengestellt. Dennoch können wir aufgrund der aktuellen Lage eine Vollständigkeit und permanente Aktualität nicht immer gewährleisten.